Aktuell

Bundespräsident Steinmeier zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China

11. Oktober 2022 / Zum heutigen 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China haben Bundespräsident Steinmeier und Chinas Staatspräsident Xi Jinping Telegramme ausgetauscht. Die beiden Präsidenten haben zudem ein Telefonat vereinbart, um über die bilateralen Beziehungen sowie aktuelle Herausforderungen in der globalen Politik zu sprechen. Der Wortlaut des Telegramms des Bundespräsidenten lautet:
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"Konfuzius-Institut" - Das Magazin Aktuelle Ausgabe

Ein Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die Entwicklung des Wintersports in China. Die Reportage von Mao Xiaohong und Zhao Pei berichtet von chinesischen Kindern, die Ski fahren, von Eislaufhallen in Shoppingzentren und davon, wie chinesische Universitäten den Wintersport fördern und Studierende dafür begeistern. Unsere Autorin Margrit Manz porträtiert die FreestyleSkiläuferin Eileen Gu, welche durch ihre atemberaubende Leistung bei den Olympischen Winterspielen 2022 über Nacht zum Superstar wurde. Und in unserem Straßeninterview haben wir uns in Peking nach den Vorlieben für den Wintersport umgehört. Zurück ins 18. Jahrhundert entführt Sie der Shanghaier Wissenschaftler Cheng Yawen und schildert die Geschichte des ersten Handelsschiffes, das zwischen Nordamerika und China verkehrte. In seinem Essay hilft uns der Philosoph Sun Xiangchen, chinesische Denktraditionen zu verstehen und erklärt, warum Kategorien der westlichen Philosophie dafür oft unzureichend sind.
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Wissenswertes


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Farbsymbolik in China

China ist ein buntes Land, und seine farblichen Vorlieben unterscheiden sich je nach Epoche, Gebiet oder Volksgruppe. Dennoch gibt es einige wissenswerte Gemeinsamkeiten, anhand derer man sich ein Bild über die chinesische Kultur der Farbe machen kann.
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Dienstag, 24.01.2023, 19:30
Prof. Dr. Hans van Ess, München

Konfuzius und Marx im 21. Jahrhundert (abgeschlossen)

Vortrag im Rahmen der Reihe CHINA HEUTE

Nachdem der Konfuzianismus in China zur Zeit der sogenannten Kulturrevolution als Entwicklungs-
hemmnis angegriffen wurde, fand seit den 80er Jahren eine vorsichtige Rückbesinnung auf die Tradition statt. Dieser Trend hat sich bis in die erste Dekade des 21. Jahrhunderts immer mehr verstärkt. Doch wie sieht es mit der Bewertung von Konfuzius aus, seit unter dem Parteivorsitzenden Xi Jinping Marxismus und Sozialismus wieder stärker in den Vordergrund gestellt werden? Auf diese Frage will der Vortrag von Hans van Ess eine Antwort geben.

Bilder[Bild] - Portrait van Ess (ID:419)

Hans van Ess, geb. 1962, studierte in Hamburg Sinologie, Turkologie und Philosophie. Nach dem Magister Artium folgte ein zweijähriger Aufenthalt an der Fudan Universität Shanghai. 1992 Promotion in Hamburg. Von 1992-1995 Länderreferent für China, Korea und die Mongolei im Ostasiatischen Verein Hamburg, von 1995-1998 Assistent am Sinologischen Seminar Uni Heidelberg. 1998 Habilitation Uni Hamburg zum Neokonfuzianismus der Song-Zeit. Seit 1998 Lehrstuhl für Sinologie an der LMU München.


Neuere Veröffentlichung zum Thema:
Bücher im Beck-Verlag: Der Konfuzianismus (2009) / Der Daoismus (2011) / Chinesische Philosophie (2021) / Die 101 wichtigen Fragen - China (2012)


LINK:
https://www.sinologie.uni-muenchen.de/personen/professoren/vaness/index.html



Flyer zur Vortragsreihe CHINA HEUTE 2022/2023

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